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Varel -
Planung! Was ist das? Okay es ist ein offenes Geheimnis, dass Varel für größere Schausteller keinerlei Anziehungskraft besitzt und dadurch auf lang oder kurz auch die Märkte in Varel dahinsiechen. Da scheint es aus Vareler Sicht nur logisch zu sein, diesen Prozess dadurch zu beschleunigen, in dem man den einzigen attraktiven Teil des bisherigen Innenstadtmarktgeländes -nämlich die Straße um den Schlossplatz herum - aus der Planung herausnimmt. Toll! Wenn die Signale nicht so wären, wie sie sind, könnte sich die MMW freuen. Lass doch den alten Ansatz gegen die Wand fahren, um dann auf der Schützenwiese einen attraktiven Markt, für den wir gerne ein entsprechendes Konzept (das schon in der Schublade schlummert) nachliefern würden, von Grund auf neu aufzubauen! Aber selbst diese Perspektive ist verbaut. Hat doch die Ratsmehrheit bereits im Haushaltssicherungskonzept den Verkauf der Schützenwiese gedanklich vollzogen. Freilich sind die Einnahmeerwartungen von 3 Millionen ? vollkommen überzogen; doch viel schlimmer ist, dass - wider der Beteuerungen des Bürgermeisters- keinerlei Kosten für die Erschließung einer neuen Marktfläche in den Haushalt eingestellt wurden. Planung und Finanzierung einer Ersatzfläche? - Ach da können wir uns ja später drum kümmern! Als Fakt jedoch wird ganz offiziell hingestellt, dass die Schützenwiese für diese Art Veranstaltungen ohne Investitionen von rund 150.000,- ? ohnehin nicht mehr zu nutzen wäre, weil die Technik veraltet und der Grund für moderne Fahrgeschäfte nicht tragfähig genug ist. Da frag ich mich, wieso der in vergangen Zeiten nicht die Attraktionen früher Tage - wie die Achterbahn, der Hammer und das Riesenrad - in den morastigen Boden der Schützenwiese versunken sind und die maroden Stromanschlüsse leichtfertiger Weise weiterhin vom Zirkus, Flohmärkten, Pferdemarkt usw. genutzt werden?
Mit freundlichen Grüßen
Iko Chmielewski
Mit freundlichen Grüßen
Iko Chmielewski
Kommentar 3/3
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BetreffNägel mit KöpfenDatum1.4.2010, 15:22 UhrAutorHans-Jürgen HaßmannTextStadtverwaltung und Post in das Famila Gebäude und Famila in die Stadt.Miteinher geht die Modernisierung der Schützenwiese. Unnnd Zack!! Alle Probleme sind gelöst. :-))
Kommentar 2/3
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BetreffAntwortDatum25.3.2010, 17:09 UhrAutorIko ChmielewskiTextSehr geehrter Herr Peikert,
im Grunde treffen Sie den Nagel auf dem Kopf. Unser Konzept für die Märkte sieht einen Neuanfang vor. Wir können nicht mit den großen Märkten "mitstinken" und die großen Fahrgeschäfte sehen bei uns keinen Markt. Wir sollten deshalb etwas kreativer sein. D.h. - einbeziehen der Vereine, in einen kleinen intimen Markt mit spassigen Fahrgeschäften (soviel kann a an dieser Stelle veröffentlicht werden). Doch dabei spielt das Raumangebot eine entscheidende Rolle. Natürlich kann man ein Stadtfest (die Veranstaltungen "Mittwoch live" sind ein gutes Beispiel) organisieren - doch das ist kein Ersatz die Märkte.
Das Raumangebot in der Innenstadt war auch vor der neuen Beschlusslage schon sehr eingeengt und durch große Bebauungslücken relativ unattraktiv (teilweise kalt und abweisend). Auch die Schützenwiese ist nicht groß; dafür liegt sie aber strategisch gut und lässt eine kompakte Bebauung zu, die die Gäste in eine andere Welt entführt.
Mir ist keine Freifläche bekannt, die diese, für die Innenstadt stützende Funktion *) übernehmen könnte. Uns geht es nicht nur um einen Markt, sondern auch um den Erhalt der innenstadtnahen Aktionsfläche. Bitte stellen sie sich nur mal zum Spaß vor, wie der Vareler Pferdemarkt in der Innenstadt wirken würde.
Mit freundlichen Grüßen
Iko ChmielewskiP.S. In ihrem letzten Satz bemerken Sie, dass die Schützenwiese zu weit vom Geschehen ist. Dem stimme ich ausdrücklich zu, wenn man diese Feststellung auf die Argumentationslinie - eine Famila-Erweiterung würde die Innenstadtnachfrage stärken - bezieht. Ich glaube nicht daran, dass ein Kunde, der dann dort Alles bekommt auch noch den beschwerlichen Weg in die Innenstadt findet.
Kommentar 1/3
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BetreffMärkte in VarelDatum25.3.2010, 10:20 UhrAutorWilli PeikertTextMoin Herr Chmielewski,
größere Fahrgeschäfte präferieren größere Feste. Nur dort können noch Gewinne erzielt werden.
Daher liegt m.E. die Chance kleiner Städte darin, Märkte so zu veranstalten, dass die örtlichen Geschäfte einbezogen werden und mitmachen, so dass es tatsächlich zum Stadtfest wird. Auch das ist sicherlich schwierig, aber m.E. für die Besucher wesentlich attraktiver, als ein Autoscooter und ein Kinderkarussel, die sich dann selbst als Fest bezeichnen müssen.
Daher ist m.E. die Idee der Einbeziehung der Innenstadt nicht schlecht, während die Schützenwiese eine Nummer zu groß wäre - und zu weit ab vom Geschehen.
Viele Grüße
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