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Varel, Am Hafen -
Es handelte sich um eine Person namens Nikolaus Kolowitz (weitere Angaben nicht bekannt). Er soll noch Anfang Mai 1945 von Angehörigen der Besatzungstruppen am Vareler Hafen bestattet worden sein, eine Überführung zum Vareler Friedhof wurde damals nicht durchgeführt.
Am 16. September 1949 bemerkte die Stadtverwaltung Varel zum Ergebnis ihrer weiteren Nachforschungen: „Weitere Angaben über K. konnten nicht ermittelt werden.“
Am 25. Februar 1950 teilte dann der Kreisbeauftragte für die Suchaktion nach Ausländern im Landkreis Friesland dem International Tracing Service (ITS) in Arolsen noch einmal lediglich mit, das die Grabstelle zwar bekannt sei, nähere Angaben zur Person und den Umständen seines Todes wurden aber nicht gemacht.
Weitere Hinweise zu diesem Vorgang fand der Verfasser in den überlieferten Archivalien nicht mehr, sodass bis heute unklar bleibt, wo sich diese Grabstelle damals genau befand bzw. gegebenenfalls auch noch befindet, ohne dass sie als Grab entsprechend gekennzeichnet war oder ist.
Auch über die näheren Hintergründe des Todes bzw. des Verhaltens der Besatzungsmacht, einer Überführung auf den Friedhof Varel keine Zustimmung zu geben, kann nur spekuliert werden. Es gibt Vermutungen, dass der Zwangsarbeiter auf dem in Hohenberge gelgenen jüdischen Friedhof bestattet wurde, entsprechende Belege waren bisher nicht auffindbar.
Hinweise zu diesem Vorgang nimmt das Stadtarchiv / Heimatmuseum in Varel, Neumarktplatz, entgegen.
Infos zum Verfasser:
http://come.to/holger.frerichs/
Am 16. September 1949 bemerkte die Stadtverwaltung Varel zum Ergebnis ihrer weiteren Nachforschungen: „Weitere Angaben über K. konnten nicht ermittelt werden.“
Am 25. Februar 1950 teilte dann der Kreisbeauftragte für die Suchaktion nach Ausländern im Landkreis Friesland dem International Tracing Service (ITS) in Arolsen noch einmal lediglich mit, das die Grabstelle zwar bekannt sei, nähere Angaben zur Person und den Umständen seines Todes wurden aber nicht gemacht.
Weitere Hinweise zu diesem Vorgang fand der Verfasser in den überlieferten Archivalien nicht mehr, sodass bis heute unklar bleibt, wo sich diese Grabstelle damals genau befand bzw. gegebenenfalls auch noch befindet, ohne dass sie als Grab entsprechend gekennzeichnet war oder ist.
Auch über die näheren Hintergründe des Todes bzw. des Verhaltens der Besatzungsmacht, einer Überführung auf den Friedhof Varel keine Zustimmung zu geben, kann nur spekuliert werden. Es gibt Vermutungen, dass der Zwangsarbeiter auf dem in Hohenberge gelgenen jüdischen Friedhof bestattet wurde, entsprechende Belege waren bisher nicht auffindbar.
Hinweise zu diesem Vorgang nimmt das Stadtarchiv / Heimatmuseum in Varel, Neumarktplatz, entgegen.
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