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Kommentare

  • Betreff
    Antwort
    Datum
    20.9.2012, 20:57 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Busker,

    traditionsgemäß wird das Konzept des Aktionstheater erst während des Aufbaus - also am 20.12.2012 - fertiggestellt. Insofern passt es dann auch mit dem historischen Datum. Das ist für uns schon immer spannend genug. Falls sich also die anderen Medien bei der Terminbestimmung um einen Tag versehen haben, hatten zumindest wir schon mal den Spaß.
    Liebe Grüße
    Iko
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  • Betreff
    Antwort
    Datum
    5.7.2012, 12:36 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Danke, für das freundliche Hilfsangebot. Vielleicht können Sie über`n Daumen (etwas konkreter als ich) die Kosten für eine solch abgespeckte Variante (einen halben Meter Steinmauer mit Fundament über 500,- lfdm.) berechnen? Ggf. fällt Ihnen auch eine günstige Lösung zur stabilisierung des vorhandenen Sommerdeiches ein? - da er bei erhöhten Wasserdruck schnell durchweicht.
    Mit besten Grüßen Iko
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  • Betreff
    Diskussion was ist das?
    Datum
    15.6.2012, 20:09 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Hallo,
    hier ein Auszug aus unserer Internetseite - so hätte ich mir eine Diskussion zum Thema vorgestellt.Kommentar von einem "Thomas": Setzt man einen (gemittelten) Wert von 1,80 Euro pro Tag als Kurbeitrag ein und nimmt die vom Kurdirektor gesetzten 220.000 Übernachtungen (1000 Betten x 220 Nächte), so kommt man auf fast 400.000 Euro jährlich. Für dieses Geld rührt die Stadt keinen Finger. Auf so viel Geld kann keine Kommune verzichten und für die Gegener des Verkaufs ist es nahezu unmöglich, mit Alternativen einen ähnlich hohen Betrag zu erwirtschaften.Meine Antwort: Mein lieber Thomas,
    leider kann ich die Zahlen nicht so eindimensional - ohne die anderen Fragen - sehen. Aber ich versuche es mal. Es ist natürlich sachlich falsch, dass die Stadt für den von Dir angesprochenen Aspekt (Kurtaxe) keinen Finger rührt. Die Stadt (der Kurdirektor) hat ja ausdrücklich gesagt, dass sie dann dem Investor (Käufer der Flächen) auch nachweisen müssen, dass der übrige Plan /Neubau der Kuranlage, Sauna und Wellnessbereich, Seebrücke usw.) umgesetzt wird. Dass heißt, die Stadt geht gleich dreifach ins Risiko.1. Können die Reinvestitionen (Deichbau, Kuranlage am Strand, Tor zum Naturerbe usw.) überhaupt durch die schmalen Erträge (3,4 Millionen) gedeckt werden? (Ich sage: Niemals! - das schwachsinnige Aqualon-Konzept hatte allein für die Kuranlage an Strand schon 4 Millionen an Investitionen errechnet) - (Mal abgesehen von meiner Auffassung, dass eine Verdichtung des Angebotes an dieser Stelle nicht funktioniert, ohne die Verkehrssituation zu analysieren - normalerweise müsste jeder private Betreiber eines zusätzlichen Angebotes auch entsprechende Parkflächen nachweisen).2. Wie hoch werden die Bewirtschaftungs- und Unterhaltungskosten der neuen Anlage sein? Wir dürfen nicht vergessen, dass der Neubau auch den Wiedereinstieg in bisher unrentable Angebote (Sauna und Wellness) bedeutet. Der potentielle Investor, der auf die letzte Ausschreibung (Aqualon-Desaster) reagiert hatte - ist letzten Endes abgesprungen, weil er als "Fachmann" gesagt hat, dass diese Anlage nicht rentabel geführt werden kann. Wenn es einen privaten Investor gibt, der auf eigenes Risiko eine Sauna ans Quellbad baut - von unserer Seite immer gerne - aber keine öffentlichen Mittel. 3. Aber auch die zusätzlichen Übernachtungszahlen (auf die du dich beziehst) müssen natürlich hinterfragt werden. Sie haben natürlich nur Bestand, wenn es wirklich gelingt, ein neue, zusätzliche Gäste nach Dangast zu locken (wenn man es denn will). Selbst der Kurdirektor hat das Risiko angesprochenen, dass es natürlich auch zu einer gewissen Verdrängung kommen kann.
    - Mal ganz von der Fragestellung abgesehen, ob die Infrastruktur (Anfahrtsweg übers Nadelöhr "Bahnübergang" Dangastermoor, Parkplätze, Größe des Quellbades usw.) in Dangast diese zusätzlichen Gäste überhaupt - ohne weitere Investitionen - aufnehmen kann? 4. Bitte auch nicht vergessen, dass wir Vermögenswerte (Flächen des Eigenbetriebes) versilbern, um eigentlich nur die dann verlorenen Gebäude an anderer Stelle zu finanzieren. Das lässt sich natürlich nur einmal machen. Das heißt, die von dir genannten 400.000,- Euro Mehreinnahmen, müssten erst einmal 12 Jahre angespart werden um den Verlust an kommunalen Vermögen wieder einzuspielen.Das soll es von meiner Seite erst einmal sein. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn du nächstes Mal auch deinen vollen Namen nennst. Mit besten Grüßen
    Iko Chmielewski
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  • Betreff
    das kann man so nicht stehen lassen
    Datum
    1.11.2011, 20:19 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Müller,
    ich teile ihre Auffassung, dass das Thema Grundwasserentnahme wirklich eines der wichtigsten Themen der letzten 5 Monate ist. Aber falls Sie mit Ihrem Kommentar
    "und sich nicht um wichtigere u. aktuellere Themen kümmert, wie z.B gravierende Folgen der Grundwasserentnahme usw. "andeuten möchten dass wir (hier meine ich die MMW) nicht tun, weise ich dies aufs schärfste zurück. Es ist dem Antrag der MMW zu verdanken, dass die Stadt Varel auf unseren Antrag umfangreiche Informationen über die Zusammensetzung der Abwasser bekommen hat und in ihrer Stellungnahme zur Grundwasserentnahme jetzt zumindest noch den Hinweis (Wunsch) aufgenommen hat, dass der Kreis als Genehmigungsbehörde verbindliche Grenzwerte definieren soll, ab wann die angestrebte Genehmigung erlischt. (Die Gutachter sagen ja - alles ist halb so wild, weil angeblich eine Schlierschicht zwischen den oberen und unteren Grundwasser verhindert, dass das obere Grundwasser absinkt und insofern angeblich nur eine Verdichtung der unteren Sedimente von maximal 1 cm zu befürchten ist. Doch die Aussage muss natürlich durch Messpunkte überprüfbar sein und es muss vorher festgelegt werden wann man seitens der Genehmigungsbehörde eingreift. Hierfür werden wir uns einsetzen.) Es ist als Außenstehenden vielleicht schwierig " bei der Vielzahl der wirklich wichtigen Themen zu verfolgen, was die einzelnen Parteien im Einzelnen machen. Sie können sich aber auf unserer Internetseite davon überzeugen, dass es viel mehr ist als das Thema Licht. Und zum Thema "Allianzen" - da rege ich mich nicht auf, sondern stelle nur fest, das ggf. Parteien das Eine sagen und später das Andere machen könnten. Das ist nichts Neues ? ich denke, die Wähler sollten ihre Stimme nicht nur einmal im Jahr mit der Wahlkreuz abgeben, sondern auch danach mal schauen, ob den ?Auftrag? den sie erteilt haben auch ausgeführt wird.
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  • Betreff
    siehe oben
    Datum
    1.11.2011, 20:19 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    siehe oben
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  • Betreff
    Antwort
    Datum
    15.10.2011, 21:23 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Breves,das Thema Schützenwiese ist durch! Der Bebauungsplan ist rechtskräftig. Torpedo abgeschossen und es gibt kein zurück mehr. Sie haben jetzt die Möglichkeit in den nächsten Jahren ihre Annahmen und das Wunschdenken zu überprüfen (Hierfür haben wir extra für Sie die Ist-Daten auf unsere Internetseite "www. menschenmüll.de" veröffentlicht.) Die MMW hofft, dass Sie und die anderen Parteien recht behalten und die Bedenken von IHK, Wirtschaftsförderung, Gewerbeverein, Landkreis, Interessengemeinschaft Vareler Innenstadt usw. wirklich vollkommen unbegründet waren. Dass die (auch nach dem Entwicklungskonzept) überdimensionierte Ausweisung von Einzelhandelsflächen auf der grünen Wiese nicht zu einem ruinösen Wettbewerb führt, an dessen Ende kein "Mehr" an Wettbewerb und Angebot steht, sondern ein schleichender Niedergang der Innenstadt und ein dominanter Monopolist mit einer mittleren Angebotspalette. Ein Verdrängungswettbewerb dessen erstes Opfer hoffentlich nicht der einzige Lebensmittelmarkt und Frequenzbringer in der Innenstadt ist. Denn das Grundproblem, dass das Einzelhandelskonzept gut herausgearbeitet hatte, ist dass wir bereits jetzt in fast allen Sortimenten in Varel gut versorgt sind. Im Bereich Lebensmittel haben wir sogar ein Überangebot an Verkaufsflächen. Und bitte verübeln Sie es uns nicht - aber für uns ist die Frage schon erlaubt: Wo sollen den die Kunden und Kaufkraft für zusätzliche 930 qm allein in diesem Sortiment herkommen? ...und ja! ...natürlich ändert sich alles - der demografische Wandel , sinkende Reallöhne, größere Randsortimente in den Discountern und der zunehmende Internethandel sprechen nach unserer Auffassung nicht unbedingt für einen größeren Kuchen, der auf die Vareler Einzelhändler verteilt werden kann. Aber, die Zukunft der Einzelhandelsentwicklung lag nie in unser Hand (den jetzige Beschluss haben wir schon vor der Auftragsvergabe zum Entwicklungskonzept prognostiziert und deshalb auch gegen diese unnütze Ausgabe gestimmt. Denn wenn man schon die Schützenwiese verkauft, bevor man die Ergebnisse des Konzeptes und der späteren Verträglichkeitsstudie kennt, ist man nicht wirklich Ergebnisoffen - oder?). Nun brauchen wir auch nicht mehr eine sorgsame Überprüfung des Vorhabens anmahnen - der Zug ist abgefahren. Um es mit den Worten eines Ratskollegen zu sagen: "Schau´n wir mal was dabei raus kommt". Mit besten GrüßenIko Chmielewski
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  • Betreff
    Antwort
    Datum
    15.10.2011, 21:23 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Breves,
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  • Betreff
    Zwickmühle
    Datum
    11.5.2011, 19:59 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Ich pflichte Ihnen vollkommen bei. Wie Sie sicherlich wissen, hätte die MMW gerne andere Prioritäten für die Innenstadtsanierung gesetzt und hat sich dementsprechend gegen die Neupflasterung ausgesprochen. Diese Position verbietet uns jetzt auch eine Stellungnahme dahingehend abzugeben, ob das falsche Pflaster nun auch von den Fraktionen so akzeptiert werden kann.
    Es ist aus allgemeinen Erwägungen sehr unglücklich, dass durch die Falschlieferung auch die Bürgerbeteiligung irgendwie vollkommen ins Absurdum geführt wird, weil durch diese Notsituation nun doch wieder die gewählten Volksvertreter im Alleingang entscheiden müssen. Hier handelt es sich um eine wirkliche Zwickmühle. Bestehen die \\"Pflasterbefürworter\\" auf eine Neulieferung (Lieferverzögerung beträgt 2 Monate) - leiden die ohnehin schon gebeutelten Einzelhändler in der Hindenburgstrasse. Wer ersetzt Ihnen die Umsatzeinbußen? Lassen Sie das falsche Pflaster liegen - riskieren Sie, erhöhte Aufwendungen für den Reinigungsbedarf. Um in den Worten des verantwortlichen Planungsbüros von Deeken zu sprechen - Das Pflaster ist ja schließlich der gute Teppich! Aber kein Privatmann würde akzeptieren wenn im Durchgangsbereich ein empfindlicher weißer Teppich anstatt eines grauscheckigen geliefert wurde.
    Die politische Lösung ist - sich die Falschlieferung schön zureden. Niedlich fand ich auch die Stellungnahme der Werbegemeinschaft, die nun auch die MMW-Sichtweise übernommen hat, dass ohnehin kein Gast nur wegen eines neuen Pflasters in die Fußgängerzone kommt.
    Weiterlesen
  • Betreff
    Zu ihren Fragen
    Datum
    11.5.2011, 18:16 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Jünger,
    zu Ihren Fragen:
    1.) Wer entscheidet ob ein politisches Thema vor der offiziellen Gemeinderatssitzung in einer interfraktionellen Sitzung behandelt wird?
    Da es hierfür keine Satzung oder Irgendetwas gibt - gibt es eigentlich auch keine Entscheidung. Meistens schlägt der Bgm. oder die stärkste Fraktion ein eine solche Diskussionsrunde vor. Und da eine solche Sitzung kein Beschlussgremium des Rates ist, bleibt es den anderen Fraktionen freigestellt, ob sie dem Lockruf folgen. D.h. das Thema kann dort zwar erörtert werden muss aber auf jeden Fall noch einmal in einem wirklichen Gremium behandelt und beschlossen werden. Doch dann ist meistens schon die Luft aus der Diskussion heraus und ich höre schon wie ein bestimmter Vareler Kommunalpolitiker sich darüber beschwert, wenn zumindest wir unsere Position zu dem Thema noch einmal gern der Öffentlichkeit darlegen möchten: "Das ist eine Zumutung das haben wir ja alles schon mal (in den nichtöffentlichen Sitzungen) gehört!2.) Können sie den erwähnten Diskussionsbeitrag näher erläutern? Der SB-Markt soll von 2.800 qm auf nun insgesamt 6350 qm "modernisiert" werden. Wir basteln uns eine zweite Innenstadt. Uns ist klar, dass die meisten Bürger diesem Projekt unkritisch oder sogar zustimmend gegenüber stehen - doch dies Dimensionen werden nicht ohne Folgen auf andere Strukturen (Fachmarktzentrum, Verkehrsprobleme, Innenstadt, Nahversorgungsstruktur im ländlichen Bereich) bleiben.
    Es geht darum, ob wir a) Zwei Fachmärkte auf der Schützenwiese zulassen sollen - obwohl wir ein Fachmarktzentrum beim alten Aldimarkt geplant und z.T.realisiert haben ... und das Einzelhandelsentwicklungskonzept empfiehlt diesen Standort für ein überregionales Publikum zu stärken, in dem wir weiter Märkte (nur) dort ansiedeln.b) Ob eine Verdoppelung der Verkaufsfläche (auf 2200 qm) für Genuss- und Nahrungsmittel nicht zur Verdrängung eines anderen wichtigen Nahversorgers (Markant, oder Einkaufszentrum in Obenstrohe) führt - da wir lt. Gutachten eigentlich schon über 100 % in diesem Bereich versorgt sind ...und ich erinnere an das alte GMA-Gutachten, dass uns damals ebenfalls gewarnt hatte größere Flächen in diesem Segment zuzulassen. Das Ergebnis ist bekannt ein weiter Lidl und Aldimarkt wurden trotzdem genehmigt - und WEZ musste aufstecken und Plus wanderte in den Randbereich - die Nahversorgung in der Fußgängerzone brach zusammen.
    c) Ob innenstadtrelevante Sortimente wirklich noch als Randsortiment gelten können, wenn die jetzt von Famila beantragten Flächen für die einzeln definierten Sortimente im durchschnitt denen eines Fachhändlers in der Innenstadt entspricht. Normalerweise wird vom Gutachten 10 % der Gesamtfläche als genehmigungsfähig und ausreichend für die Märkte außerhalb der Innenstadt angesehen. Für die SB-Markterweiterung werden nun 25 % für innenstadtverträglich angesehen????
    Und es geht um Vieles mehr! Sie können hierzu auch weitere Beiträge auf unserer Internetseite www.menschenmüll.de finden.3.) Sehen sie eine Diskrepanz zwischen der öffentlichen Eigendarstellung der Parteien und deren Verhalten in interfraktionellen Sitzungen? Es steht mir nicht zu, das zu kommentieren. Zu vermuten ist aber, dass die Parteien durch die nichtöffentliche informelle Beratung das Gefühl haben werden schon viel (auch ohne MMW) diskutiert zu haben, so dass in einer eventuell folgenden öffentlichen Diskussion ehr nur noch eine Ergebnispräsentation stattfinden wird. Sie können ja dann mal nur aus Interesse zur entsprechenden Sitzung kommen.Mit besten Grüßen
    Iko ChmielewskiNachtrag:
    zum Bericht Schützenwiese mit Apotheke ohne Zoomarkt im heutigem Gemeinnützigen 12.05.2011An dem heutigen Bericht kann man den schleichenden Verfall einer politischen Kultur gut erkennen. Da wird einfach ein "Kompromissvorschlag" von der Verwaltung mit ein paar Ratvertretern in einer nichtöffentlichen interfraktionellen Sitzung in lockerer Runde (ohne MMW) beredet und dann so getan, als wenn die politische Auseinandersetzung damit beendet ist. Hallo! - eine solche Runde ist kein ordentliches Beschlussgremium und der "so genannte Kompromiss" eine Frechheit. Der Apotheke wird zugestimmt und auf dem Zoomarkt verzichtet, weil man einfach das Randsortiment Zoomarkt von 150 auf nun 300 qm angehoben hat. Aber 300 qm Verkaufsfläche für dieses Segment entsprechen schon der Fläche eines kleinen Einzelhandels, der Tierfutter als Vollsortiment führt. Weshalb diese lockere Runde nun auf einmal entgegen dem teuren Gutachten handelt bleibt sie bisher der Öffentlichkeit schuldig. Alle anderen Kritikpunkte, die von uns und dem Wirtschaftförderverein angesprochen wurden, scheinen den anderen Parteien völlig schnurz. Da der Bürgermeister schon eine "Kompromisslösung" verkündet, ohne ihn durch eine offizielles Ratsgremium unter Beteiligung aller Fraktionen behandeln zulassen, ist schon bedenklich.Mit freundlichen GrüßenIko Chmilelewsk
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  • Artikel
    Betreff
    Spielhallen gibt es genug!
    Datum
    4.4.2011, 15:37 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Rohde,
    ich gebe Ihnen recht - Spielhallen hat Varel wirklich genug und es ist wünschenswert einen anderen Frequenzbringer dort anzusiedeln. Normalerweise kann man davon ausgehen, dass sich die Spielhallen - wenn die Spielsucht nicht um sich greift - gegenseitig in den Ruin treiben. Doch muss man bei der Diskussion natürlich ehrlicherweise auch die zeitliche Abfolge sehen. Durch die Entwicklung des neuen Fachmarktzentrums (Mc Donalds, Dänisches Bettenlager, Subway und Lidl) kam es zu Verschiebungen in der Einzelhandelsstruktur. "Kein Mac Donnals ohne neuen Lidel - Kein Fachmarktzentrum ohne Mac Donalds). In Folge dessen stand die Immobilie Lidl (alt) leer und der Investor hat sofort einen Nachmieter gesucht - da war weder das Einzelhandesentwicklungskonzept fertig noch stand die Ansiedlung des RWG-Marktes auf der Tagesordnung. Und... hier liegt genau dass Problem, dass ich ansprechen möchte. Jede noch so kleine Entscheidung zieht natürlich Konsequenzen an anderer Stelle nach sich.
    Der Wunsch der RWG-Marktansiedlung kam erst viel später. Dem Wunsch - den Markt innerhalb eines gültigen Bebauungsplanes für Wohnbebauung (der für ein Teilgebiet Dettmers beseht ) anzusiedeln ist schwierig und ich denke, dass auch die Anwohner Haferkampstraße durchaus ein Recht auf den Schutz ihrer Häuser haben - oder? Würde sich der RWG auf das reine Fachmarktangebot (z.B. Kunstdünger, Tormull, Gartengeräte) beschränken, so wäre er also im neuen Fachmarktzentrum Panzerstraße genau richtig aufgehoben.
    Doch hier muss man schon etwas genauer hinsehen. Der RWG-Markt wie auch Famila greifen in nicht unerheblicher Weise in das klassische zentrenrelevante Angebot der Innenstadt (Apotheke, Fototbedarf, Bekleidug usw.) ein. Hier gilt es genau abzuwägen, sonst genehmigt die Stadt zwar zwei schöne Märkte mit einem interessanten Angebot - schafft aber durch die Ausweisung zusätzlicher Verkaufsflächen auf der grünen Wiese Versorgungslücken in der eigentlichen Kernstadt und produziert hässliche Leerstände.
    Mit besten Grüßen
    Iko Chmieewski
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  • Betreff
    Atomausstieg ja! Aber....
    Datum
    27.3.2011, 21:48 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    "Atomausstieg ja! Aber...." ich kann die "Leier" nicht mehr hören - worauf will man eigentlich noch warten - dass uns die alten Kernkraftwerke um die Ohren fliegen? Im Jahr 2000 stellte die Bundesregierung sich das Ziel den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2010 zu verdoppeln. Also von 6, 5 auf 12,5 % (Richtziel der Bundesrepublik Deutschland für den Verbrauch von ...). Dieses Ziel wurde übererfüllt! 2010 betrug dieser Anteil schon über 17 % währender Anteil der Kernenergie weiterhin bei rund 29 % blieb. Da darf man schon mal die Frage stellen, weshalb die Atomkraftwerke nicht im gleichem Maße abgeschaltet, werden, wie der Anteil der regenerativen Energien ausgebaut wird? Laut Leitstudie des Bundesumweltministers von 2008 können die erneuerbaren Energien bis 2020 die Atomenergie sogar komplett ersetzten (lt. anderer Studien könnte der Anteil der erneuerbaren Energien sogar 40% erreichen.. Doch was macht die Bundesregierung? - Die Laufzeiten verlängern. Na toll!Und bitte glaubt doch nicht der Lüge, dass wir beim Anschalten eines Atomkraftwerkes gleich Strom aus dem Ausland importieren müssen!
    Allein im ersten Quartal 2010 lieferte Deutschland über 18 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Ausland, während im gleichen Zeitraum nur 8,9 Milliarden Kilowattstunden Strom aus dem Ausland nach Deutschland importiert wurde.Es ist vielleicht populär, "allen Parteien, Wählergemeinschaften und Gruppen" reinen "Aktionismus" vorzuwerfen - es ist aber leider nicht gerade sachlich. An dieser Stelle möchte ich nur auf sehr vorausschauende und modellhafte Beschlüsse des Kreistages hinweisen: Vom Klimaschutzkonzept, der Einstellung eines Klimaschutzbeauftragten, energetische Sanierung der Schulen bis hin zur neuen Trockenvergärung. Ab Mitte 2011 wird die Trockenvergärungsanlage in Wiefels zusätzlich vier Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugen. Zusätzlich können auch Bioabfälle zur Gasproduktion beitragen.
    Mit besten Grüßen
    Iko
    Weiterlesen
  • Betreff
    Esenshamm ist überfällig
    Datum
    23.3.2011, 19:12 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Breves,
    sie haben sicherlich recht, wenn Sie feststellen, dass ein Ausstieg von heute auf morgen nicht möglich ist. Doch der schnelle Ausbau der regenerativen Energien in den letzten Jahren (auf fast 20 %) hat doch bewiesen dass selbst der sehr zögerliche Rot-Grüne-Ausstiegsversuch einen gangbaren Weg aufgezeigt hat. Prognostiziert war eigentlich nur ein Ausbau auf 11 %. Und ich denke es war und ist eine Frechheit diesen beschlossen und finanzierten Ausstiegsbeschluss der alten Bundesregierung (der 2012 zur Abschaltung vom Kernkraftwerk Unterweser geführt hätte) einfach wieder zurückzunehmen, in dem man aus purer Geldgier die Laufzeit verlängert.
    Jetzt dürfen die Steuerzahler den gleichen Ausstieg noch einmal der Atomlobby vergolden.
    Es kann wohl angehen, dass der Atomstrom subjektiv erstmal günstiger erscheint - aber bitte denken sie daran, dass das Dicke Ende erst kommt. Der radioaktive Abfall muss noch rund 200.000 Jahre bewacht und überwacht werden. Die Arbeitsplätze der Sicherheitsfirmen sind für Generationen gesichert. Der Rest der nachfolgenden Generation wird uns mit Sicherheit dafür verfluchen, dass sie für unsern "billigen" Strom bezahlen dürfen. So kann man natürlich auch den Generationenvertrag verstehen.
    Aber auch schon heute gehört dieser Strom zu den teuersten der Welt. Weißrussland darf schon heute 5% seines Bruttosozialproduktes pro Jahr für die Tschernobyl-Katastrophe berappen. In Japan wird es wohl in Zukunft auch nicht anderes aussehen. Vom ganzen menschlichen Leid (Verlust der Heimat) einmal abgesehen. Der Bund darf die Asse mit Steuermitteln teuer sanieren und muss Milliardenbeträge für die Sicherheit der Atomtransporte ausgeben. Klar der Strompreis bleibt niedrig - und der Profit ist natürlich größer, wenn man ein schon abgeschriebnes Atomkraftwerk noch länger betreiben darf. Doch der Steueranteil den wir alle für den Müll bezahlen grenzt den sozialpolitischen Spielraum für Steuerentlastungen der Bürger ein.
    Weiterlesen
  • Betreff
    scheinbar ist noch nicht genug passiert
    Datum
    16.3.2011, 20:00 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Der gesunde Menschenverstand ist scheinbar mehr auf Vergessen und Verdrängen geeicht! Obwohl spätestens nach Tschernobyl Jedem die schier unvorstellbaren Risiken klar geworden sein dürften, wurde erst im Herbst 2010 der Minimal-Ausstiegskompromiss von Rot-Grün durch eine Verlängerung der Laufzeiten von Schwarz-Gelb zurückgenommen (Bis gestern wollten die nicht aussteigen). Und dies obwohl das Minimal-Ausstiegsszenario bewiesen hat, dass der erklärte Ausstiegswille zu einem steilen Ausbau des Anteils von regenerativen Energien geführt hat (bis zu 20 %-Anteil) und Deutschland einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung beschert.
    Deutschland hat auch eine Vorbildfunktion - es ist Unsinn immer mit den anderen Ländern zu kontern . Deutschland würde ja auch nicht die Todesstrafe wieder einführen, wenn die Nachbarländer es für sinnvoll halten würden! Nein - umgekehrt wird ein Schuh daraus! Wenn nicht wir - als eines der reichsten Länder - wer dann sonst!
    Und dass der Ausstieg möglich ist, beweist allein schon die Tatsache, dass von einen auf den anderen Tag mal eben 7 marode Atomkraftwerke vom Netz genommen werden können - ohne auf ausländischen Atomstrom angewiesen zu sein.
    Nein, bei der Verlängerung der Laufzeiten ging es nicht um die Versorgungssicherheit, sondern nur um den Profit. Und das ohne Rücksicht auf Verluste, wie ein Gutachten der Österreichischen Regierung eindringlich nahe legt: Vier der jetzt vom Netz genommenen Meiler haben Konstruktionsmängel, die nicht nachgerüstet werden können. Und das wusste Schwarz-Gelb.
    Für mich ist es unverantwortlich wie hier mit der Zukunft unser Kinder gepokert wird. Und hier meine ich nicht nur das Restrisiko eines Super-Gaus. Atomenergie gehört zu den teuersten Energien der Welt (Steuermittel für Transporte und Lagerung von Atommüll ). Noch rund 200.000 Jahre können sich Generationen mit unserem strahlenden Hinterlassenschaften herumschlagen - okay - das kratzt den Einen oder Anderen vielleicht nicht - ich empfinde das jedoch als asozial.
    Und es passiert direkt vor unserer Haustür.
    Am 18. Juni 2007 wurde das Zwischenlager am AKW Unterweser in Betrieb genommen. Ende 2010 waren im Standort-Zwischenlager Unterweser nach den Angaben des BfS sieben Atommüll-Behälter des Typs CASTOR V/19 mit abgebrannten Brennelementen eingelagert. Die Lagerung ist zunächst ist für 40 Jahre genehmigt und ermöglicht die Lagerung von weiteren 73 Behältern. Die Behälter werden zur Kühlung in offenen Gebäuden gelagert. Kein Mensch kann z.Z. sagen, ob die Dichtung der Behälter wirklich 40 Jahre hält und was bei einem Deichbruch o. ä. mit der Strahlung passiert. Kein Mensch weiß ob und wo nach den 40 Jahren ein Endlager entstehen wird.
    Eines scheint aber sicher - die, die unseren Kinder das eingebrockt haben, stehen hierfür nicht mehr gerade.
    Mit besten Grüßen
    Iko Chmielewski
    Weiterlesen
  • Betreff
    Über 1,64 reden?
    Datum
    15.3.2011, 18:59 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Um etwas mehr Hintergrundinfos in die überhitzte Diskussion zu bringen. Worüber reden wir:
    Bestattungsunternehmen sind mit einem Mindestgewinnsatz von 13 % und einem Vorteilssatz von 0,1 % in der Satzung enthalten. Somit ergibt sich folgende Berechnung:Umsatz x Mindestgewinnsatz (13 %) x Vorteilssatz (0,1 %) x Beitragssatz (6,3 %). Bei einem Umsatz von z. B. 200.000 EUR ergäbe sich daraus ein zu zahlender Beitrag von 1,64 EUR. Eine Veranlagung würde in diesem Fall wegen Geringfügigkeit nicht erfolgen.
    Folglich würde sich es für die Stadt auch nicht lohnen, Millionenbeträge für den Bereich des "Suizid-Tourismuses" zu investieren! Ahoiiii!
    Mit besten Grüßen
    Iko
    Weiterlesen
  • Betreff
    test
    Datum
    12.2.2011, 13:38 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    test
  • Betreff
    das Ziel nicht aus den Augen verlieren
    Datum
    12.11.2010, 21:29 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Jünger,
    bezüglich der Innenstadtsanierung/-attraktivierung gebe ich Ihnen 100% recht (siehe http://www.mein-varel.de). Doch den Verkauf der Schützenwiese halte ich für einen großen , unwiderruflichen Fehler. Und... zusätzliche Parkplatzflächen außerhalb der Innenstadt werden nicht richtig angenommen (siehe Parkfläche Windallee *). Die Trennwirkung der Bürgermeister Heidenreichstrasse ist zu groß! Deshalb hat für uns die Entwicklung des Postgebäudes (innenstadtnahe Parkflächen, großflächiges Kaufhaus und Dienstleister -Post- als Tor zur Innenstadt, neue Wegebeziehungen vom Parkplatz in díe Hindenburgstraße) absoluten Vorrang. Doch so lange die überdimensionierte Planung auf der Wiese in der Diskussion ist wird sich dort Keiner die Finger verbrennen (Außer die Stadt, die das Postgebäude für dieses Ziel erworben hat, und jetzt ihre eigenen Investitionen kaputt macht).
    Mit freundlichen Grüßen
    Iko Chmielewski
    *) Ach ja,wer unbedingt einen Parkplatz sucht, könnte schon jetzt ungehindert auf der Festwiese parken - doch es tut kaum jemad.
    Weiterlesen
  • Betreff
    Sehr geehrter Herr Jünger,
    Datum
    11.11.2010, 16:33 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Jünger,
    die Probleme, die Sie mit ihrem Kommentar ansprechen sind die auffälligen Mängel - neben verlässlichen Öffnungszeiten und eine besseren Winterräumdienst. Doch während die Kaufmannschaft auf die letzten beiden Aspekte unmittelbar Einfluss hat, kann man natürlich einen Investor nicht zwingen unbedingt in Varel ein bestimmtes Fachgeschäft anzusiedeln. Man kann nur gute Rahmenbedingungen schaffen. En Investor schaut nur danach, ob er mit seiner Investition eine Markt findet. Aber auch hier zeigt das Entwicklungskonzept den Weg. Zumindest für die Sortimente Spielzeug und Sportartikel analysiert es einen größeren Bedarf. Nun kommt es darauf an, das Konzept auch zu beschließen, um einen Investor auch Planungssicherheit zu signalisieren. Das politische Hickhack, mal so oder so zu entscheiden verunsichert nur. Ein cleverer Geschäftsmann, der in der Innenstadt investiert, möchte natürlich sicher sein, dass dann die Stadt nicht eine Woche später das gleiche Sortiment auf der grünen Wiese zulässt. Die Diskussion um die FAMILA-ERWEITERUNG hemmt natürlich die Entwicklung der Innenstadt..
    Mi freundliche Grüßen
    Iko Chmielewski
    Weiterlesen
  • Betreff
    Leserbrief Friebo
    Datum
    7.11.2010, 20:56 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Am 16.2.2010 hat die MMW mit Herrn Christopfh Hinz genau den von Herrn Böcker angesprochenen Kompromissvorschlag als Eilantrag zur Beratung gestellt: "Die Abschaltung der Straßenbeleuchtung wird auf die Zeit zwischen 0:3o
    Uhr und 5:00 Uhr verkürzt." (siehe http://www.menschenmüll.de/index.php?option=com_content&view=article&id=205:keine-basta-politik&catid=66:antrag-stadt&Itemid=100). Zwar hat sich Herr Böcker selbst bei der Abstimmung enthalten - doch eine Enthaltung ist eben auch nur eine Enthaltung und der Rest der SDV hat dagegen gestimmt. Deshalb finde ich den tollen Ratschlag an die "Lichtgruppe" recht anmaßend und bezogen auf das "Nachdenken"  auch ein Stück  verlogen (suggeriert doch das Bedauern über das Verhalten Anderer, dass man selbst -also die SDV- bereit wäre genau dies zu tun).  Wäre die SDV nicht kompromisslos der Bastapolitik der Jameika-Gruppe gefolgt, wäre es wohlmöglich gar nicht zu dem Bürgerbegehren gekommen. Jetzt aber den Bürgern vorzuwerfen, sie verhielten sich falsch und wären für die Kosten verantwortlich, ist schon verwegen.
    Das geplante Bürgerbegehren mag vielleicht für die Stadt teuer werden, ist aber scheinbar notwendig, damit Politik wieder den Bürgern zuhört.
    Mir freundlichen Grüßen
    Iko Chmielewski
    Weiterlesen
  • Betreff
    Antwort
    Datum
    25.3.2010, 17:09 Uhr
    Autor
    Iko Chmielewski
    Text
    Sehr geehrter Herr Peikert,
    im Grunde treffen Sie den Nagel auf dem Kopf. Unser Konzept für die Märkte sieht einen Neuanfang vor. Wir können nicht mit den großen Märkten "mitstinken" und die großen Fahrgeschäfte sehen bei uns keinen Markt. Wir sollten deshalb etwas kreativer sein. D.h. - einbeziehen der Vereine, in einen kleinen intimen Markt mit spassigen Fahrgeschäften (soviel kann a an dieser Stelle veröffentlicht werden). Doch dabei spielt das Raumangebot eine entscheidende Rolle. Natürlich kann man ein Stadtfest (die Veranstaltungen "Mittwoch live" sind ein gutes Beispiel) organisieren - doch das ist kein Ersatz die Märkte.
    Das Raumangebot in der Innenstadt war auch vor der neuen Beschlusslage schon sehr eingeengt und durch große Bebauungslücken relativ unattraktiv (teilweise kalt und abweisend). Auch die Schützenwiese ist nicht groß; dafür liegt sie aber strategisch gut und lässt eine kompakte Bebauung zu, die die Gäste in eine andere Welt entführt.
    Mir ist keine Freifläche bekannt, die diese, für die Innenstadt stützende Funktion *) übernehmen könnte. Uns geht es nicht nur um einen Markt, sondern auch um den Erhalt der innenstadtnahen Aktionsfläche. Bitte stellen sie sich nur mal zum Spaß vor, wie der Vareler Pferdemarkt in der Innenstadt wirken würde.
    Mit freundlichen Grüßen
    Iko ChmielewskiP.S. In ihrem letzten Satz bemerken Sie, dass die Schützenwiese zu weit vom Geschehen ist. Dem stimme ich ausdrücklich zu, wenn man diese Feststellung auf die Argumentationslinie - eine Famila-Erweiterung würde die Innenstadtnachfrage stärken - bezieht. Ich glaube nicht daran, dass ein Kunde, der dann dort Alles bekommt auch noch den beschwerlichen Weg in die Innenstadt findet.
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